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Die Pokerstrategie ist ein elementarer Bestandteil des Spiels. Dieser Artikel erläutert lediglich grundlegende Strategien:

Die grundlegende Theorie des Spiels

Die grundlegende Theorie von David Sklansky besagt, dass jedesmal, wenn ein Spieler seine eigenen Karten sowie die Karten des Gegners kennen würde, diese Hand gewinnen würde.

Damit liegt es im Interesse eines jeden Spielers, herauszufinden, was für Karten sein Gegner halten könnte und ihn daneben mit Täuschungsmanövern wie dem Bluff und slow play zu verunsichern.

Pot Odds und Wahrscheinlichkeiten

Pot odds stehen in direkter Verbindung mit Wahrscheinlichkeiten und stellen einen elementaren Teil der Pokerstrategie.

Ein Spieler, insbesondere ein Anfänger, sollte nie einen unrentabelen Einsatz leisten, da man mit dieser Strategie auf lange Sicht keinen Gewinn einfahren kann.

Beispiel: Spieler 1 hat einen Flush Draw, also 9 outs auf einen Sieg. Das entspricht einer Wahrscheinlichkeit von 38,3 %. Wenn sich nun 20 Chips im Pot befinden, und Spieler 2 30 setzt, sollte Spieler 1 nicht zahlen, da sich ein Einsatz angesichts der Gewinnwahrscheinlichkeit nur bis maximal 19,15 lohnt.

 S = 38,3 % \cdot ( 30 + 20 ) = 19,15

Täuschung

Mit einer Täuschung versucht ein Spieler seinen Gegner so zu verwirren, dass dieser anders spielen würde, als wenn er die Karten des Täuschers kennen würde.

Wenn ein Spieler mit einer schwachen Hand versucht, seinen Gegner aus dem Pot zu vertreiben, spricht man von einem Bluff.

Von slow play spricht man, wenn ein Spieler ein starkes Blatt gar nicht oder nicht voll anspielt, also eher callt und checkt, anstatt zu raisen oder setzen. Damit ist slow play das genaue Spiegelbild eines Bluffs.

Position

Als Position bezeichnet man die Stelle, an der ein Spieler sitzt. Besonders an großen Tischen braucht ein Spieler in einer frühen Position bessere Hände als Spieler in späterer Position, da der frühe Spieler einen Informationsdefizit hat, da er ja nicht weiß, wie seine Gegenspieler die Hand spielen werden.

Vor dem Flop wird der Spieler, der links vom Big Blind sitzt, als under the gun bezeichnet. Er ist nämlich der Spieler, der die Setzrunde eröffnen muss. Nach dem Flop muss der Small Blind die Runde eröffnen, der Spieler auf dem Dealerbutton ist hingegen in letzter Position.

Gründe zu erhöhen oder zu setzen

Ein Spieler kann verschiedene Motive haben um zu raisen.

  • Um den Pot zu vergrößern, wenn er der Meinung ist, dass er die beste Hand hält
  • Um die Spieler mit der noch schwächeren Hand zu vertreiben (vor allem bei Draws)
  • Um zu bluffen oder semi-bluffen
  • Um in einer späteren Setzrunde eine freie Karte zu erhalten (wenn ein Spieler erhöht, repräsentiert er eine gute Hand. Ein raise kann nun dazu führen, dass ein gegnerischer Spieler vorsichtiger spielt und checkt anstatt zu setzen. Wenn der Spieler nun einen Draw hat, verschafft ihm ein raise eine freie Karte auf Turn oder River, besonders in später Position)
  • Um Informationen zu erhalten (Wenn ein Spieler erhöht ist sein Gegner gezwungen zu bezahlen oder auszusteigen. Diese Aktion verschafft ihm zusätzliche Informationen)

 Gründe zu zahlen

Auch hier gibt es verschiedene Motive.

  • Um möglichst billig an Karten zu kommen (wird vor allem bei Draws angewendet)
  • Wenn ein call, aber nicht ein raise rentabel ist
  • Um einen re-raise zu verhindern (besonders bei aggressiven Spielern)
  • Um seinen Gegner zu täuschen
  • Um einen Bluff vorzubereiten

 Loose / Tight

Loose Spieler spielen mehr Hände als tighte Spieler. Dadurch baut man sich bei den anderen Spielern ein Image auf, das in späteren Situationen spielentscheidend sein kann.

Aggressivität / Passivität

Aggressive Spieler raisen und setzen, während passive Spieler eher callen und checken. Ein aggressives Spiel wird als effektiver angesehen, da ein passiver Spieler leichter zu durchschauen ist.

Image

Als Image bezeichnet man den Eindruck, den ein Spieler bei seinem Gegner hinterlässt. Das Image ist vor allem in der späten Phase sehr wichtig, da ein Spieler den Eindruck den er aufgebaut hat, spielen lassen kann. So ist es für einen tighten Spieler einfacher zu bluffen.

(Ouelle: Wikipedia)

 
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